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Kairo ist mit über 16 Millionen Einwohnern die größte Stadt im Nahen Osten und das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Ägyptens. Hier lebt ca. ein Viertel der Gesamtbevölkerung Ägyptens.
Unmittelbar entlang des Nilufers erhebt sich die markante Skyline des modernen Zentrums. Hier befinden sich Hochhäuser, Hotels, Banken, elegante Geschäfte und Restaurants, großzügige Plätze und Boulevards.
Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt befindet sich die Altstadt, dessen Wahrzeichen die sich auf den Muqattamhöhen befindende Zitadelle ist. Sie wurde aus Steinen der Pyramiden von Gizeh erbaut.
In der Altstadt herrscht reges Treiben in den engen Gassen. Hier gibt es winzige Handwerkerwerkstätten, überdachte Bazarstände, Kaffeehäuser, Obststände, Garküchen und hohe Häuser mit Holzgitterfenstern.
Ruhe findet man in der Moschee Al Azhar. Diese ist seit über tausend Jahren ein geistiges Zentrum der islamischen Welt.
Kairo ist eine orientalische Stadt, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Die islamische Stadt hat mit seinen unzähligen Moscheen, prächtigen Gebäuden und verwinkelten Gassen den Flair von "Tausend und einer Nacht".
Die Islamische Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
- Ägyptisches Museum
- Museum für islamische Kunst
- Manisterli Palast
- Saladin Zitadelle
- Al-Azhar Universität
- Bazarviertel
Ausflüge zu den Grabfeldern von Sakkara (Saggarah) und Gizeh ( Al Jizah ) zeigen das alte Reich der Pharaonen.
Im Ägyptischen Museum sind viele Skulpturen von Sakkara und Gizeh ausgestellt.
Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sie sind das einzige der sieben Weltwunder des Altertums, das noch erhalten ist.
Der Felsentempel von Abu Simpel: die Fassade wird von Kolossalstauen beherrscht. Zum Schutz vor Nilüberflutungen wurde der Tempel im Jahre 1965 von seinem alten Stand am Flußufer abgetragen und landeinwärts wieder aufgebaut.
Assuan, berühmt durch seinen Staudamm, hat noch mehr zu bieten: die Tempel von Philae, Kalabscha ( Kalabsha ), Abu Simbel ( Abu Sunbul ) und die zauberhafte Nillandschaft. Am südlichen Ende der Insel Elephantine befand sich einst ein Brunnen ( Nilometer ), an dessen Wasserstand das Steigen und Sinken des Nils abgelesen wurde.
Alexandria im Norden Ägyptens, war viele Jahrhunderte ein Zentrum für Wissenschaft und Kunst. Hier lebten u.a. Alexander der Große, Kleopatra, Cäsar und Antonius.
Höhepunkt einer Reise nach Ägypten ist Luxor. Hier findet man den Säulenwald von Karnak, die Felsengräber im Tal der Könige und Götter und die Memnonkolosse. Die Memnonkolosse zählten im Altertum zu den Weltwundern.
Sehenswert ist die Halbinsel Sinai mit seinem griechisch orthodoxen Katharinenkloster am Fuße des Jabal Musa und für Tauchtouristen ist die östliche Seite von Sinai ein beliebstes Ziel.
Ägypten liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels mit sehr wenig Niederschlägen, das Klima wird vor allem durch die Sahara geprägt.
Es ist trocken und heiß bei fast immer wolkenlosem Himmel und nur ganz selten regnet es.
Nur an der Mittelmeerküste sorgen von See wehende Winde im Dezember/Januar für geringen Regen.
Die mittleren täglichen Höchsttemperaturen liegen im Januar zwischen 20° C im Norden (z.B. Port Said oder Kairo) und 24° C im Süden von Ägypten (z.B. Assuan), Nachts kann es durchaus kühl werden.
Die Ägyptischen Sommer sind sehr sind heiß, im Juli erreichen die Höchsttemperaturen 31° C in Port Said, 35° C in Kairo und bis zu 41° C in Assuan.
Aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit ist die Hitze jedoch nicht unerträglich.
Von März bis Juni weht der trockenheiße Chamsin, ein südlicher Sandwind.
Die natürliche Vegetation ist wegen der geringen Niederschläge wie auch der intensiven agrarischen Nutzung des Niltals stark eingeschränkt. Die fast völlig vegetationslose Wüste zeigt vereinzelt Tamarisken, Akazien und Dornsträucher, in der Wüstensteppe auch Hartgräser. Am Nilufers finden sich Nilakazien, Dattelpalmen, Maulbeerfeigen und Johannisbrotbäume.
Im Nildelta wachsen Bambusrohr und Schilfgewächse sowie Lotusbäume.
Ägyptens Fauna ist reich an Wasservögeln, vor allem im Nildelta gibt es Reiher, Kraniche und Nilgänse.
An Raub- und Aasvögeln sind Milane, Lämmergeier und Habichte heimisch.
Landestypische Säugetiere sind Kamele, Esel, Schafe, Ziegen, Schakale, Hyänen, Feneks, Wildkatzen und in den höher gelegenen Gebirgsregionen auch Steinböcke.
In der Wüste gibt es Hasen, Springmäuse, Eidechsen und Skorpione.
Im Deltaküstengebiet findet man über 190 verschiedene Fischarten.
An der Südspitze der Sinai-Halbinsel und in direkter Nachbarschaft zur Touristen-Hochburg Sharm El-Sheikh liegt der Ras-Mohammed-Nationalpark.
Die Riffe Jackfish Alley, Shark Reef und Yolanda Reef des Nationalparks sind ein beliebtes Tauchziel.
Im Südosten Ägyptens liegt der nach dem Berg Elba benannte Gebel-Elba-Nationalpark, in ihm befindet sich der einzige natürliche Wald Ägyptens, Mangrovengebiete, 22 Inseln, Korallenriffe, Küstensanddünen, Küstensalzmarschen und Küstenwüstengebiete. Ziel ist es, die hier ansässigen Beduinenstämme in das Naturschutzgebiet einzubinden.
Der Wadi-al-Gamal-Nationalpark (Tal der Kamele) befindet sich ca. 50 km südlich von Marsa Alam. Er erstreckt sich bis an die Küste vom Roten Meer.
Trotz wüstenhafter Verhältnisse gibt es hier eine vielfältige Tierwelt und Pflanzenwelt.
Landes-Währung: 1 Ägyptisches Pfund, auf arabisch guinay, wird in 100 Piaster eingeteilt.
1 € entspricht ca. 8 Ägyptische Pfund
Währungskürzel: E£ (L.E.), EGP
Banknoten gibt es für 200, 100, 50, 20, 10, 5 und 1 E£ sowie 50 Piaster.
Münzen gibt es in Beträgen von 25, 20, 10 Piaster.
Die Häuser und Städte des alten Ägyptens wurden aus Lehm errichtet und sind zu Staub zerfallen. Hier sind hin und wieder ein paar Grundrisse erhalten.
Anders sieht es bei den Tempeln und Gräbern aus. Sie wurden aus Stein gebaut, denn sie sollten den Verstorbenen ein ewiges Haus bieten.
Leider sind heute viele der Bauten durch Umweltverschmutzung, angestiegenem Grundwasser und Massentourismus bedroht.
In den meist engen Gräbern werden die filigranen Kalksteinreliefs und Lehmfresken erschüttert. Die Farben leiden unter Staub und Feuchtigkeit.

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